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Meisterhaftes Handwerk aus Wien

Seinen Ursprung hat das Wort "barroco" in der portugiesischen Sprache des 16. Jahrhunderts, womit eine unregelmäßig geformte Perle gemeint war. Es avancierte zum Epochenbegriff und steht heute für einen Stil, der sich durch das Streben nach Reichtum und Bewegtheit im Ausdruck und prächtigen Dekor auszeichnet. Das Traditionsunternehmen ORION Leuchten führt die Kunst der barocken Lusterfertigung bis heute fort – ganz im Sinne der alten Meister.

Der Glanz früherer Epochen

Bei ORION finden Sie originalgetreue Nachbildungen
üppiger, prunkvoller Barock-Luster,
historisch wahrhaftig oder davon inspiriert und
zu zeitgenössischen Kreationen verwoben,
in kunsthandwerklicher Tradition.

Stilluster Flämisch

Der klassische Flämische Luster ist das Resultat jahrhudertealter Messingschmiedekunst.
Dementsprechend werden die Leuchten auch durchgehend in diesem Material gefertigt,
wodurch der typische mattgoldene Glanz und Widerglanz entsteht.
Die floralen Zierelemente wirken als zusätzliche Glanzverstärker.

Tischlampe HIROHITO, 5-flammig, Gold
Luster HIROHITO, 21-flammig, Gold

Der Barock: Leben wie Gott in Frankreich

Für den Sonnenkönig Ludwig XIV. (1643-1715) galt das wohl: Leben wie Gott in Frankreich. Zur Erhöhung seiner Macht entstand durch die bedeutendsten Künstler seiner Zeit ein schier unendlicher Schatz an handwerklichen Meisterleistungen. Sie stellten sich auf die Schultern der flämischen Meister des Barock, berühmt für die berührend einzigartigen Lichtstimmungen ihrer Werke.

Eine Heerschar meisterlicher Handwerker lieferte für die Beleuchtung der Künstlerateltiers, aber auch von Palästen und wohlhabenden Bürgershäusern die berühmten flämischen Leuchten: Kronleuchter, Wandleuchter, Luster von zeitloser Pracht, die sich auch heute noch ungebrochener Beliebtheit erfreuen.

Prachtvolle Inneneinrichtung

Es entstand eine Vielzahl an neuen Einrichtungselementen, vor allem an neuen Leuchtentypen: Tischleuchter mit Armen, Stehleuchter, eine neue Konzeption der Kronleuchter.


Der barocke Kronleuchter

Die Luster bekamen einen balusterartigen, vasenförmigen Mittelschaft, henkelähnliche Spangen, kurz: die heute so beliebte Form des „antiken“ Kronleuchters. Die charakteristische Kugel erhielt ihren Platz am unteren Leuchtenende, deutlich tiefer gesetzt als die Arme. Diese wiederum wurden in den typischen S-Bogen ausgebildet, mit blütenverzierten Einschnürungen, floralen Zierelementen.

Hervorzuheben ist hier insbesondere die üppige Ornamentieung dieser Messingkunstwerke: Blattranken, Blüten, Voluten und häufig die Bekrönung mit Figuren, Meerjungfrauen oder einem Doppeladler bilden reichhaltige, komplexe Reflexkörper. Die Lichtwirkung wird durch diese Glanz- und Widerspiegelungseffekte auf einen strahlenden Höhepunkt getrieben. Der Luster wird zum prunkvollen, den Raum und den Besitzenden gleichermaßen erhöhenden Zentralobjekt.


Lernen von den Besten

ORION setzt bei der Gestaltung genau hier an: Historische Vorbilder dienen als Vorlage für die vielfältigen, alle Leuchtentypen abdeckenden Kollektionen.

Edle Materialien

In der Wiener Leuchtenmanufaktur orientiert man sich an den großen barocken Handwerksmeistern aus Lübeck und Flandern, greift aber auch lokale Formen des österreichischen Barock auf. Die Basis der ORION-Leuchten dieser Epoche sind zumeist Korpusse aus Vollmessing.

Je nach Serie werden sie mit Gold, Verglasung, Handschattierung veredelt. Der Kristallbehang ist entsprechend hochwertig. Koppen, Buchteln, Wachteln, Prismen erheben jeden Leuchter vom Beleuchtungskörper zum kunstfertigen Lichtobjekt.

Maria-Theresia-Luster

Kaiserin Maria Theresia (1740-1780) brachte Österreich eine Ära des Wohlstands, der wirtschaftlichen Entwicklung und des Aufbruchs zu kaiserlicher Größe. So ist es nicht verwunderlich, dass das Meisterwerk der österreichischen Lüsterkunst "Maria Theresia" nach ihr benannt wurde.

Beim Österreichischen Maria-Theresia-Luster wird zwischen der hohen französischen und breiten Wiener Form unterschieden. Sein Behang hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert. Auch heute zieren den prächtigen Luster traditionelle Kristalle wie Prismen, Pendel, Buchtel und Wachteln und machen ihn zu einer funkelnden Kostbarkeit.

Stehlampe MARIA THERESIA, 9-flammig, Gold
Luster MARIA THERESIA, 12+6+3-flammig, Gold, mit Krone
Tischlampe MARIA THERESIA, 2-flammig, Gold

Was passt zu einer Barockleuchte?

Der Barock ist eine alle Lebensbereiche umfassende Stilepoche. Architektur, Inneneinrichtung, 
Gebrauchsgegenstände, Musik, Literatur und Mode folgen
der alles bestimmenden Dualität von lebensfroher, kunstvoller Extravaganz
 und einer in sich konsequenten formalen Strenge.

Das Wohnungsambiente

Barocke Lusterkreationen fügen sich nahtlos in Wohnungen mit großen Raumhöhen, Stuckdekor an Plafond und Wänden, Tapisserien und fließenden Stoffen als Umgebung barocker Einrichtungselemente.

  • Ein Flämischer Luster fügt sich harmonisch in Einrichtungen mit schweren, nach Harz duftenden Möbelstücken. Antike Holztruhen, Holztische, Samtvorhänge, Bilder mit goldenen, gedrechselten Rahmen, Kamine, bilden einen stilgerechten Rahmen. 
  • Wer die prachtvolle Inszenierung der ausladenden, weit in den Raum reichenden Maria-Theresia-Luster vorzieht, kann sich auch an moderneren Wohnaccessoires orientieren. Der reiche Behang mit Kristallen, die vergoldeten und verglasten Arme und Zierspangen erlauben ohne weiteres, sich in Crossover-Lösungen zu versuchen.

    Die Lüster lassen sich hervorragend mit hellem, frischem Dekor kombinieren. Vor allem aber gilt, dass die pompöse Schönheit und der großzügige Behang dieser Ausprägung des Barock klare, ruhige, sogar nüchterne Formen als stilistischen Gegenpol bestens verträgt.    


Die Farben...

Der klassische flämische Kronleuchter bildet den Höhepunkt der Messing-Schmiedekunst. Die zur Gänze aus dem wertvollen Material gefertigten Kronleuchter verfügen über einen charakteristischen mattgoldenen Glanz, der durch florale geformte Zierelemente gesteigert wird.

Dazu passende Farben/Einrichtungselemente:

  • dunkle, gedeckte Farben wie Bordeaux, Kaiserblau; Parkettböden
  • warme Erdtöne wie Ocker, Burgunderrot, dazu Terracotta-Fliesen
  • leuchtende Gold- und Gelbtöne wie Arnikagelb; helle Holztöne

Kristalle

Kristalluster vertragen sich natürlich ebenfalls bestens mit warmen und gedeckten Farben. Die schillernden Lichtspiele der Kristalle erlauben aber auch ein Ausbrechen in helle, klare, strahlende Farbwelten. Hier gilt Wilhelm Buschs Motto: Was beliebt, ist auch erlaubt. 

Der Kristallschliff ermöglicht prismatische Brechungen, die das Licht in allen Farben des Regenbogens an die Wände zaubern.

Passende Farben:

  • kühle Farben wie kristallklares Polarblau oder Eislila
  • moderne, helle Farben: Naturweiß, Blauweiß
  • warme Töne: Nude, Taupe, Hellrosa


… und Muster

Besonders hervorheben sollte man auch die hohe Kunst der barocken Muster, die trotz oder sogar wegen ihrer überbordernden Ornamentik von unvergänglicher Eleganz sind. Reizvoll ist das Wechselspiel von notwendiger Symmetrie und ungezügelter Zierfreude.

Erfreuen kann man sich leicht an diesen Mustern in Form von Rollstempeln und Tapeten unterschiedlichster Qualitätsgrade bis hin zu Brokat- oder Seidentapisserien.

Eine stilgerechte Wandleuchte gewinnt vor solch' fürstlichem Hintergrund an Prägnanz. Der Raum wird zu einer Zeitkapsel, die seine Bewohner in einen barocken Kosmos der Gestaltungsfreude und Schönheit entführt. 

Luster THERESA, 12-flammig, Silber
Stilluster FLÄMISCH, 18+12+6+3 flammig, satin