Energieeffizienzklassen bei Lampen und Leuchten: Was bedeutet A bis G?
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Energieeffizienzklassen bei Lampen und Leuchten: Was bedeutet A bis G?

Wer eine Lampe kauft, achtet meist zuerst auf Design, Helligkeit und Lichtfarbe. Doch ein weiteres Kriterium spielt bei der Auswahl eine wichtige Rolle: die Energieeffizienzklasse, denn sie hilft dabei, den Stromverbrauch von Leuchtmitteln einzuschätzen.

Seit September 2021 gelten in der Europäischen Union neue Energieeffizienzklassen für Lampen und LED-Leuchtmittel. Statt der früheren Kennzeichnungen A+, A++ oder A+++ gibt es nun eine einheitliche Skala von A bis G. Dabei steht A für die höchste und G für die niedrigste Energieeffizienz.

Doch was bedeutet es, wenn eine LED-Lampe nur die Energieeffizienzklasse E oder F erreicht? Ist sie deshalb automatisch ein Stromfresser? Und worauf sollten Sie beim Kauf einer neuen Deckenleuchte, Pendellampe oder Stehleuchte achten?

Wir erklären, wie das neue EU-Energielabel funktioniert, welche Unterschiede zwischen Lampen und Leuchten bestehen und wie Sie mit der richtigen Beleuchtung langfristig Strom und Kosten sparen können.

Was sind Energieeffizienzklassen bei Lampen?

Die Energieeffizienzklasse gibt an, wie effizient eine Lichtquelle elektrische Energie in sichtbares Licht umwandelt. Vereinfacht gesagt: Wie viel Licht erzeugt eine Lampe mit einer bestimmten Menge Strom?

Dabei gilt grundsätzlich: Je mehr Licht ein Leuchtmittel bei gleicher Leistungsaufnahme erzeugt, desto effizienter arbeitet es.

Die Grundlage für die Einstufung bildet die sogenannte Lichtausbeute, die in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben wird. Für die offizielle EU-Klassifizierung werden zusätzlich bestimmte technische Faktoren berücksichtigt, beispielsweise die Art der Lichtquelle.

Das EU-Energielabel soll Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, den Energieverbrauch bereits vor dem Kauf besser einzuschätzen.

Die Skala umfasst sieben Klassen:

  • A: höchste Energieeffizienz

  • B: sehr hohe Energieeffizienz

  • C: hohe Energieeffizienz

  • D: gute Energieeffizienz

  • E: mittlere Energieeffizienz innerhalb der neuen Skala

  • F: geringere Energieeffizienz

  • G: niedrigste Energieeffizienz innerhalb der Skala

Wichtig ist allerdings, die Einstufung im Zusammenhang mit der neuen EU-Regelung zu betrachten. Eine LED-Lampe der Klasse E kann heute deutlich weniger Strom verbrauchen als eine herkömmliche Glühlampe mit vergleichbarer Helligkeit.

Warum gibt es seit 2021 neue Energieeffizienzklassen?

Früher waren viele LED-Leuchtmittel mit A+, A++ oder sogar A+++ gekennzeichnet. Durch die stetige Weiterentwicklung der LED-Technologie erreichten immer mehr Produkte die höchsten Klassen.

Das ursprüngliche System verlor dadurch an Aussagekraft.

Um wieder eine bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen, führte die EU am 1. September 2021 ein neues Energielabel für Lichtquellen ein.

Die wichtigste Änderung: Die Plusklassen wurden abgeschafft und durch die Skala A bis G ersetzt.

Gleichzeitig wurden die Anforderungen deutlich verschärft. Die Klassen A und B waren bewusst für besonders effiziente Technologien und zukünftige Entwicklungen vorgesehen.

Deshalb ist es durchaus möglich, dass ein Leuchtmittel, das früher die Energieeffizienzklasse A++ hatte, nach dem neuen System beispielsweise in Klasse E oder F eingestuft wird.

Das bedeutet nicht, dass die Lampe plötzlich mehr Strom verbraucht. Lediglich die Bewertung wurde verändert.

Gut zu wissen: Die alten und neuen Energieeffizienzklassen lassen sich nicht einfach direkt ineinander umrechnen. Die neue Klassifizierung basiert auf anderen Grenzwerten und Berechnungsvorschriften.

Welche Energieeffizienzklasse ist bei LED-Lampen gut?

Viele Käufer sind überrascht, wenn moderne LED-Leuchtmittel mit der Energieeffizienzklasse E oder F ausgezeichnet sind.

Schließlich gelten LEDs als besonders energiesparend.

Der scheinbare Widerspruch lässt sich durch die strengeren Bewertungskriterien erklären.

Auch LED-Leuchtmittel der Klassen E und F können im Vergleich zu älteren Glühlampen erheblich weniger Energie benötigen. Entscheidend ist, wie viel Licht sie mit ihrer Leistungsaufnahme erzeugen.

Ein Beispiel:

Eine klassische Glühlampe mit 60 Watt erzeugte ungefähr 700 bis 800 Lumen. Ein modernes LED-Leuchtmittel kann eine vergleichbare Helligkeit bereits mit etwa 7 bis 10 Watt erreichen.

Damit reduziert sich der Stromverbrauch deutlich – unabhängig davon, ob das LED-Leuchtmittel innerhalb der neuen Skala beispielsweise mit D, E oder F gekennzeichnet ist.

Dennoch gilt: Wenn zwei LED-Lampen eine vergleichbare Helligkeit, Lichtfarbe und Farbwiedergabe bieten, ist die effizientere Variante grundsätzlich die bessere Wahl, sofern auch die übrigen Eigenschaften passen.

Was bedeuten Lumen, Watt und Lumen pro Watt?

Um die Energieeffizienz einer Lampe richtig beurteilen zu können, sollten Sie drei wichtige Begriffe kennen.

Watt (W): Wie viel Strom verbraucht die Lampe?

Watt beschreibt die elektrische Leistungsaufnahme einer Lichtquelle.

Je höher die Wattzahl, desto mehr elektrische Energie benötigt das Leuchtmittel während des Betriebs.

Eine LED-Lampe mit 8 Watt verbraucht beispielsweise deutlich weniger Strom als eine alte Glühlampe mit 60 Watt.

Die Wattzahl allein sagt allerdings noch nichts darüber aus, wie hell eine Lampe tatsächlich ist.

Lumen (lm): Wie hell ist die Lampe?

Lumen beschreibt den Lichtstrom, also die gesamte Menge an sichtbarem Licht, die eine Lichtquelle abgibt.

Je höher der Lumenwert, desto mehr Licht wird erzeugt.

Als grobe Orientierung:

  • 250 Lumen: dezentes Akzent- oder Stimmungslicht

  • 470 Lumen: beispielsweise für kleinere Tisch- und Wandleuchten

  • 806 Lumen: ungefähr vergleichbar mit einer klassischen 60-Watt-Glühlampe

  • 1.055 Lumen: ungefähr vergleichbar mit einer klassischen 75-Watt-Glühlampe

  • 1.521 Lumen: ungefähr vergleichbar mit einer klassischen 100-Watt-Glühlampe

Wie hell ein Raum tatsächlich wirkt, hängt zusätzlich von der Lichtverteilung, der Anzahl der Leuchten und den Raumverhältnissen ab.

Lumen pro Watt (lm/W): Wie effizient ist die Lichtquelle?

Die Lichtausbeute setzt die erzeugte Lichtmenge ins Verhältnis zur aufgenommenen Leistung.

Ein LED-Leuchtmittel mit 800 Lumen und 8 Watt erreicht beispielsweise:

800 Lumen ÷ 8 Watt = 100 lm/W

Ein anderes Leuchtmittel mit 800 Lumen und nur 5 Watt erreicht dagegen 160 lm/W.

Die zweite Lampe erzeugt somit die gleiche Lichtmenge mit weniger elektrischer Leistung und arbeitet effizienter.

Für die offizielle Energieeffizienzklasse berücksichtigt die EU zusätzlich technische Korrekturfaktoren. Die einfache Berechnung in lm/W ist daher ein hilfreicher Vergleichswert, aber nicht in jedem Fall identisch mit dem für die Klassifizierung verwendeten Wert.

Energieeffizienzklasse bei Leuchten: Was ist der Unterschied zwischen Lampe und Leuchtmittel?

Ein besonders wichtiger Punkt wird beim Kauf häufig übersehen: Nicht jede Leuchte benötigt ein eigenes Energielabel.

Im Alltag werden die Begriffe Lampe und Leuchte oft synonym verwendet. Technisch besteht jedoch ein Unterschied.

Die Leuchte ist das gesamte Beleuchtungsobjekt, beispielsweise eine Pendelleuchte, ein Luster oder eine Stehlampe.

Das Leuchtmittel ist die eigentliche Lichtquelle, beispielsweise eine LED-Lampe mit E27- oder E14-Fassung.

Seit Ende 2019 besteht grundsätzlich keine eigenständige Energielabelpflicht mehr für Leuchten als solche. Das EU-Energielabel bezieht sich auf Lichtquellen.

Eine Ausnahme besteht, wenn eine komplette Leuchte nach den gesetzlichen Definitionen selbst als Lichtquelle gilt. Dann kann auch das gesamte Produkt entsprechend kennzeichnungspflichtig sein.

Leuchten mit austauschbaren Leuchtmitteln

Viele klassische Pendelleuchten, Wandleuchten, Tischlampen und Luster besitzen Fassungen wie E27, E14 oder G9.

Hier können Sie ein geeignetes Leuchtmittel selbst auswählen.

Der Vorteil: Sie entscheiden, welche LED-Lampe hinsichtlich Energieeffizienz, Helligkeit, Lichtfarbe und gegebenenfalls Dimmbarkeit am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

Auch klassische Leuchtendesigns können dadurch mit moderner, energiesparender LED-Technologie kombiniert werden.

Leuchten mit integrierter LED-Technologie

Bei vielen modernen LED-Deckenleuchten und Stehleuchten sind die LEDs bereits fest in das Leuchtendesign integriert.

Hier sollten Sie besonders auf die technischen Produktangaben achten.

Relevant sind unter anderem die Leistungsaufnahme in Watt, der Lichtstrom in Lumen, die Lichtfarbe und die Angaben zur Austauschbarkeit beziehungsweise Reparierbarkeit der Lichtquelle.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Auswahl nicht ausschließlich auf die Energieeffizienzklasse. Auch Lichtqualität, Lebensdauer, Austauschbarkeit und die Eignung für den gewünschten Einsatzbereich sind wichtige Kaufkriterien.

Energieeffiziente Beleuchtung bei ORION Leuchten

Energieeffizienz bedeutet nicht, dass Sie auf schönes Design verzichten müssen.

Im Sortiment von ORION finden Sie sowohl klassische Leuchten mit austauschbaren Leuchtmitteln als auch moderne Modelle mit integrierter LED-Technologie.

Je nach Einsatzbereich und persönlichem Geschmack ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten.

Moderne LED-Stehleuchten: COBRA, FATI und TEIDE

Ein Beispiel für moderne LED-Beleuchtung sind die Stehleuchten aus der Serie COBRA. ORION bietet unter anderem Varianten in Messing und Messing-Matt sowie Modelle mit Deckenfluter an.

Auch die LED-Stehleuchten FATI und TEIDE gehören zum Sortiment.

Solche Leuchten zeigen, wie sich moderne Lichttechnik mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen kombinieren lässt.

Gerade bei Stehleuchten mit zusätzlichem Leselicht ist es sinnvoll, die Lichtquellen gezielt einzusetzen. So können Sie beispielsweise beim Lesen den gewünschten Bereich beleuchten, ohne gleichzeitig den gesamten Raum maximal ausleuchten zu müssen.

Welche Leistung und Energieeffizienzklasse ein konkretes Modell besitzt, entnehmen Sie bitte den jeweiligen technischen Produktangaben.

Klassische Leuchten mit LED-Leuchtmitteln kombinieren

Auch bei klassischen Leuchten lässt sich Energie sparen.

Eine dekorative Pendelleuchte oder ein traditioneller Luster muss keineswegs mit einer alten, stromintensiven Glühlampe betrieben werden.

Bei Modellen mit geeigneten austauschbaren Fassungen können Sie stattdessen moderne LED-Leuchtmittel verwenden.

Ein Beispiel aus dem ORION-Sortiment ist die Leuchtenfamilie PUCHBERG. Für ein Modell mit Rauchglas und Schwarz-Gold-Oberfläche weist das Produktdatenblatt eine E27-Fassung aus; das Leuchtmittel ist nicht enthalten.

Damit lässt sich ein passendes LED-Leuchtmittel entsprechend den technischen Vorgaben auswählen.

Wichtig ist, dass Fassung, Bauform, zulässige Leistung und gegebenenfalls die Dimmbarkeit berücksichtigt werden.

LED und Kristall: Die Leuchtenserie PRISM

Dass moderne LED-Technologie auch mit besonders dekorativen Leuchten harmoniert, zeigt die Design by ORION-Serie PRISM.

Bei dieser Leuchtenfamilie werden LED-Lichtquellen mit Kristallelementen kombiniert. Ein Diffusor sorgt für eine gleichmäßigere Lichtverteilung und reduziert die direkte Sichtbarkeit einzelner Lichtpunkte.

So verbinden sich moderne Beleuchtungstechnik und klassische Kristalloptik.

Das Beispiel zeigt, dass energieeffiziente Lichttechnik nicht zwangsläufig minimalistisch aussehen muss.

Auch repräsentative Leuchten können mit LED-Technologie gestaltet werden.

Wie viel Strom spart eine LED-Lampe tatsächlich?

Der Umstieg auf LED-Beleuchtung kann sich finanziell deutlich bemerkbar machen.

Wie hoch die Einsparung ausfällt, hängt von der Leistungsaufnahme, der täglichen Nutzungsdauer und dem Strompreis ab.

Nehmen wir als Beispiel eine alte Glühlampe mit 60 Watt und ein LED-Leuchtmittel mit 8 Watt.

Beide erzeugen ungefähr eine vergleichbare Lichtmenge.

Bei einer täglichen Nutzung von vier Stunden ergibt sich folgende Rechnung:

Alte Glühlampe:

60 Watt × 4 Stunden × 365 Tage = 87,6 kWh pro Jahr

LED-Leuchtmittel:

8 Watt × 4 Stunden × 365 Tage = 11,68 kWh pro Jahr

Die jährliche Einsparung beträgt somit rund 75,9 kWh.

Bei einem angenommenen Strompreis von 0,30 Euro pro Kilowattstunde ergibt sich:

Rund 22,78 Euro Ersparnis pro Jahr – bei nur einer einzigen Lampe.

Das entspricht einer Reduktion des Stromverbrauchs um etwa 87 Prozent.

Wenn Sie mehrere ältere Glühlampen durch LED-Leuchtmittel ersetzen, kann sich die Ersparnis entsprechend erhöhen.

Die tatsächlichen Kosten hängen natürlich von Ihrem Stromtarif und Ihrem individuellen Nutzungsverhalten ab.

Was bedeutet die Angabe kWh/1.000 Stunden auf dem Energielabel?

Auf dem neuen EU-Energielabel finden Sie neben der Energieeffizienzklasse auch den Stromverbrauch in Kilowattstunden pro 1.000 Betriebsstunden.

Diese Angabe ermöglicht einen besonders einfachen Vergleich.

Ein LED-Leuchtmittel mit einer Leistungsaufnahme von 8 Watt benötigt bei 1.000 Stunden Betrieb rechnerisch 8 kWh Strom.

Bei einem Strompreis von 0,30 Euro pro kWh entspricht das Kosten von 2,40 Euro.

Eine 5-Watt-LED benötigt im gleichen Zeitraum lediglich 5 kWh und verursacht somit Stromkosten von 1,50 Euro.

Gerade wenn Lampen täglich viele Stunden eingeschaltet sind, lohnt sich der Vergleich.

Allerdings sollten Sie stets Leuchtmittel mit ähnlicher Helligkeit vergleichen. Eine schwächere Lampe verbraucht häufig weniger Strom, bietet aber möglicherweise nicht genügend Licht für den gewünschten Einsatzbereich.

Welche Rolle spielen Lichtfarbe und Dimmbarkeit bei energieeffizienten Lampen?

Eine energieeffiziente Lampe sollte nicht nur wenig Strom verbrauchen, sondern auch die passende Lichtqualität bieten.

Die richtige Lichtfarbe wählen

Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben und beeinflusst maßgeblich die Atmosphäre eines Raumes.

Warmweiß (2.700–3.000 Kelvin) eignet sich besonders für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Essbereiche. Es schafft eine gemütliche, wohnliche Stimmung.

Neutralweiß (3.500–4.000 Kelvin) bietet eine sachlichere Lichtwirkung und kann beispielsweise in Küchen, Arbeitsbereichen oder Vorzimmern sinnvoll sein.

Die Lichtfarbe allein sagt jedoch nicht aus, wie energieeffizient eine Lampe ist. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Lichtstrom und Leistungsaufnahme.

Dimmbare Leuchten für mehr Flexibilität

Dimmbare Lampen ermöglichen es, die Helligkeit an die jeweilige Situation anzupassen.

Beim Lesen oder Arbeiten benötigen Sie häufig mehr Licht als bei einem gemütlichen Abend auf dem Sofa.

Wenn eine LED-Leuchte gedimmt wird, sinkt bei geeigneter Technik normalerweise auch die Leistungsaufnahme. Die tatsächliche Einsparung hängt allerdings vom jeweiligen Dimmsystem ab.

Achten Sie darauf, dass Leuchtmittel und Dimmer miteinander kompatibel sind. Nicht jede LED-Lampe ist automatisch dimmbar.

Wie lange halten LED-Leuchtmittel?

Ein weiterer Vorteil moderner LED-Technologie ist die häufig lange Lebensdauer.

Während klassische Glühlampen oft nur etwa 1.000 Betriebsstunden erreichten, können LED-Leuchtmittel je nach Modell und Betriebsbedingungen viele Tausend Stunden verwendet werden.

Die tatsächliche Lebensdauer hängt unter anderem von der Qualität der Komponenten, der Wärmeableitung, der Umgebungstemperatur und der Anzahl der Schaltvorgänge ab.

Bei der Produktauswahl lohnt es sich deshalb, auf die vom Hersteller angegebene Lebensdauer zu achten.

Auch die Austauschbarkeit spielt eine wichtige Rolle.

Bei einer Leuchte mit E27- oder E14-Fassung lässt sich ein defektes Leuchtmittel normalerweise unkompliziert ersetzen.

Bei Leuchten mit integrierten LEDs sollten Sie prüfen, ob die Lichtquelle oder das Betriebsgerät ausgetauscht werden kann und welche Möglichkeiten für Wartung und Reparatur vorgesehen sind.

Eine hochwertige, langlebige Leuchte kann dadurch über viele Jahre hinweg genutzt werden.

7 Tipps, wie Sie mit der richtigen Beleuchtung Strom sparen

Energieeffizienz beginnt nicht erst bei der Auswahl des Leuchtmittels. Auch die Lichtplanung und das tägliche Nutzungsverhalten beeinflussen den Stromverbrauch.

1. Alte Glühlampen durch LEDs ersetzen

Der Austausch älterer, stromintensiver Leuchtmittel ist eine besonders wirkungsvolle Möglichkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren.

2. Auf Lumen statt nur auf Watt achten

Wählen Sie die Helligkeit passend zum Einsatzbereich. Eine sehr leistungsstarke Lampe ist nicht immer notwendig.

3. Energieeffizienzklassen vergleichen

Vergleichen Sie Leuchtmittel mit ähnlicher Helligkeit und Lichtqualität. So erkennen Sie, welches Modell weniger Energie benötigt.

4. Licht gezielt einsetzen

Eine Leseleuchte neben dem Sofa kann sinnvoller sein, als für eine kleine Tätigkeit die gesamte Raumbeleuchtung einzuschalten.

5. Dimmbare Beleuchtung nutzen

Mit geeigneten dimmbaren LEDs können Sie die Lichtstärke anpassen und bei reduzierter Helligkeit häufig auch Strom sparen.

6. Unnötige Brenndauer vermeiden

Schalten Sie das Licht aus, wenn es nicht benötigt wird. In geeigneten Durchgangsbereichen können Bewegungsmelder oder Zeitschaltungen unterstützen.

7. Auf langlebige und austauschbare Komponenten achten

Nicht nur der Stromverbrauch zählt. Auch eine lange Nutzungsdauer und die Möglichkeit, Leuchtmittel oder Komponenten zu ersetzen, sind bei der Auswahl sinnvoll.

FAQ: Häufige Fragen zu Energieeffizienzklassen bei Lampen

Welche Energieeffizienzklasse ist bei LED-Lampen am besten?

Die Energieeffizienzklasse A ist die höchste Klasse der aktuellen EU-Skala. Allerdings können auch LED-Leuchtmittel der Klassen D, E oder F im Vergleich zu alten Glühlampen deutlich weniger Strom verbrauchen. Entscheidend sind die Helligkeit, die Leistungsaufnahme und die individuellen Anforderungen.

Warum haben viele LED-Lampen nur Energieeffizienzklasse E oder F?

Seit September 2021 gelten strengere Anforderungen. Die früheren Klassen A+, A++ und A+++ wurden abgeschafft. Deshalb werden zahlreiche effiziente LED-Leuchtmittel heute in niedrigere Buchstabenklassen eingeordnet, ohne dass sich ihr tatsächlicher Stromverbrauch verändert hat.

Was ist besser: Energieeffizienzklasse D oder E?

Bei vergleichbaren Lichtquellen ist Klasse D energieeffizienter als Klasse E. Für eine sinnvolle Kaufentscheidung sollten Sie zusätzlich Helligkeit, Lichtfarbe, Farbwiedergabe, Dimmbarkeit und Lebensdauer vergleichen.

Haben alle LED-Leuchten eine Energieeffizienzklasse?

Nein. Das EU-Energielabel gilt grundsätzlich für Lichtquellen. Leuchten mit austauschbaren Leuchtmitteln benötigen normalerweise kein eigenes Energielabel. Bestimmte Produkte mit integrierter Lichtquelle können jedoch selbst als Lichtquelle eingestuft werden und damit kennzeichnungspflichtig sein.

Wie viel Strom verbraucht eine LED-Lampe mit 10 Watt?

Bei 1.000 Betriebsstunden benötigt eine 10-Watt-LED rechnerisch 10 kWh Strom. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,30 Euro pro kWh entstehen Kosten von etwa 3 Euro.

Kann ich eine klassische Leuchte mit energiesparenden LEDs betreiben?

Ja, sofern die Leuchte und das LED-Leuchtmittel technisch kompatibel sind. Besonders bei Leuchten mit E27-, E14- oder geeigneten G9-Fassungen lassen sich moderne LED-Leuchtmittel einsetzen. Achten Sie auf die zulässige Leistung, die Abmessungen und gegebenenfalls die Dimmbarkeit.

Sind integrierte LEDs energieeffizienter als austauschbare LED-Lampen?

Nicht grundsätzlich. Beide Varianten können effizient sein. Die tatsächliche Energieeffizienz hängt von der eingesetzten Lichttechnik, der Leistungsaufnahme und dem erzeugten Lichtstrom ab. Integrierte LEDs ermöglichen häufig kompakte Leuchtendesigns, während austauschbare Leuchtmittel mehr Flexibilität beim späteren Ersatz bieten.

Wo finde ich Informationen zur Energieeffizienz einer Lampe?

Die Energieeffizienzklasse und der Verbrauch in kWh pro 1.000 Stunden stehen auf dem EU-Energielabel. Über den QR-Code gelangen Sie zur europäischen Produktdatenbank EPREL, in der weitere technische Informationen zur jeweiligen Lichtquelle abrufbar sind.

Fazit: Energieeffiziente Beleuchtung verbindet Stromersparnis und Wohnkomfort

Die Energieeffizienzklasse ist ein wichtiges Orientierungskriterium beim Kauf neuer Lampen und Leuchtmittel. Sie zeigt, wie effizient eine Lichtquelle arbeitet, und erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Modelle.

Allerdings sollte die Bewertung immer im Zusammenhang mit der neuen EU-Skala betrachtet werden. Eine LED-Lampe der Klasse E oder F ist nicht automatisch ein Stromfresser. Im Vergleich zu älteren Glühlampen kann sie weiterhin erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen.

Ebenso wichtig sind die passende Helligkeit, eine angenehme Lichtfarbe, gute Farbwiedergabe und eine möglichst lange Lebensdauer.

Ob moderne LED-Stehleuchte, elegante Deckenlampe, dekorative Pendelleuchte oder klassischer Luster mit austauschbaren LED-Leuchtmitteln – energieeffiziente Beleuchtung lässt sich mit nahezu jedem Einrichtungsstil verbinden.

Entdecken Sie bei ORION Leuchten moderne LED-Leuchten und klassische Lampendesigns für Ihr Zuhause. Finden Sie die passende Kombination aus Lichtqualität, Energieeffizienz und zeitlosem Design – für eine Beleuchtung, an der Sie lange Freude haben.